Die heilige Johanna der Schlachthöfe
von Bertolt Brecht. Mitarbeit: Elisabeth Hauptmann
Donnerstag, 11. Februar 2027 um 19:30 Uhr
Ruhrfestspielhaus, Saal Kassiopeia, Otto-Burrmeister-Allee 1, 45657 Recklinghausen
Das Stück, geschrieben vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise und 1959 uraufgeführt, beruht auf dem Roman Der Dschungel des amerikanischen Autors Upton Sinclair.
Ort der Handlung sind die Schlachthöfe und die Fleischbörse Chicagos. Als Protagonisten stehen sich Johanna Dark, Mitglied der Heilsarmee, und der Fleischfabrikant Pierpont Mauler einander gegenüber.
Unverschleierte Kapitalinteressen treffen auf den Glauben an das Gute im Menschen, Empathie und Menschlichkeit auf scheinbar „unverrückbare Gesetze der Wirtschaft“. Und ein Heilsarmee-Boss, der mit Suppe und Musik vom Elend der Ausgebeuteten profitieren will, hofft auf ganz große Beute („Breitet die Netze aus“).
Die Vorgänge, die Bertolt Brecht in seiner Parabel beschreibt, kommen uns nur allzu vertraut vor.

Eine Produktion von Theater Gegendruck
Veranstalter: Institut für Kulturarbeit der Stadt Recklinghausen
Eintritt: 12 € / 8 € (erm.)
VVK: Attatroll Buchladen, Lotto Brast, RZ-Servcicecenter, Tourist Information
sowie www.kultur-kommt-ticket.de
