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Stimmen aus dem Exil

Ein literarisch-musikalischer Abend

Donnerstag, 15. Oktober um 19:30 Uhr

VHS Recklinghausen, Herzogswall 17, 45655 Recklinghausen

Flucht, Migration und Exil sind entscheidende Kennzeichen unserer atemlosen Gegenwart. Die Autorin Ursula Krechel, Georg-Büchner-Preisträgerin 2025, befasst sich mit diesen Themen in ihrem Essay Vom Herzasthma des Exils.

Die Emigranten aus dem Deutschland des 19. Jahrhunderts, die Fluchtbewegungen und Vertreibungen während des NS-Regimes, die Flüchtlinge unserer Zeit: Ursula Krechel untersucht Etappen, Widersprüche und Konsequenzen der Migrationsgeschichte von der französischen Revolution bis ins 21. Jahrhundert. Sie denkt dabei nach über unsere heutige Einwanderungsgesellschaft, die keine sein will, und die sich der elementaren Einsicht verweigert, dass diejenigen, die sich auf den unberechenbaren Weg gemacht haben, den Respekt der Sesshaften verdienen.
Neben Passagen aus Ursula Krechels Buch begegnen uns Briefe und literarische Zeugnisse von Ausgewanderten.
In den musikalischen Beiträgen sind Komponist:innen zu hören, die ihre Heimat verlassen mussten.

VHS Recklinghausen


Eine Produktion des Bürger*innen-Ensembles von Theater Gegendruck in Zusammenarbeit mit der Neuen Literarischen Gesellschaft Recklinghausen

Veranstalter: Volkshochschule Recklinghausen in Zusammenarbeit mit der Neuen Literarischen Gesellschaft Recklinghausen und Theater Gegendruck e.V.

Eintritt: frei

Um Voranmeldung unter 02361/502000 wird gebeten